Rothalstaucher (3.2.26)

Im November erhielt ich von einem Bekannten ein Handyfoto mit einem Wasservogel drauf, aufgenommen an der Schipfe in der Zürcher Altstadt, mit der Frage nach der Art. Es war ein Rothalstaucher. In der Folge wurde immer wieder ein Rothalstaucher vom unteren Seebecken und von der Limmat gemeldet. Trotz vielen Versuchen glückte mir keine Beobachtung, bis gestern, nur hatte ich keine Kamera dabei. Der Vogel schwamm und tauchte ufernah ein bisschen oberhalb des Helmhauses. Ausgerüstet ging heute nochmals dorthin und hatte Glück. Er tauchte zu Beginn am selben Ort wie gestern.

Rothalstaucher brüten im Nordosten Europas. Den Winter verbringen sie an westeuropäischen Küsten und an Binnenseen. Vom Bodensee gibt es vereinzelte Bruten oder Brutversuche.

Im Prachtkleid fällt die schwarze Kopfplatte über der weissen Wange und dem rostroten Hals auf. Im Winterkleid ist er unscheinbarer gefärbt, aber kurzhalsiger als der Haubentaucher. Ein klares Erkennungsmerkmal ist der gelbe Schnabelansatz.

Der Vogel im Winterkleid ist von heute morgen in Zürich, zum Vergleich der Vogel im Prachtkleid aus Finnland 2014.

 

möglicher Taigazilpzalp (2.2.26)

Seit dem 26. Januar wird immer wieder ein Zilpzalp tristis vom Limmatufer Nähe des Gemeinschaftszentrums gemeldet. Heute gingen wir auch dorthin und suchten. Zunächst fanden wir einen Jungorni, der ihn schon gesichtet hatte. Nach längerem Suchen wurde ein Vogel entdeckt, der deutlich weniger kräftig gefärbt war, und ein Kandidat sein konnte. Es wurde beobachtet und geknipst, nur war der Kerl extrem agil und blieb kaum eine Sekunde am gleichen Ort. Dazwischen Fangflüge, dann wieder weg. Und kein verräterischer Ruf. Eine echte Herausforderung.

Ob es sich wirklich um einen tristis handelt, wird wohl die Avifaunistische Kommission entscheiden. Warten wirs ab.

 

 

Ringschnabelente (30.1.26 + 1.2.26)

Die Ringschnabelente ist ein sehr seltener Wintergast, in den letzten Jahren aber häufiger in der Schweiz bebachtet worden.

Für das untere Seebecken ist es die zweite Beobachtung nach 2006 beim Bahnhof Tiefenbrunnen.

2015 hielt sich ein Erpel einige Zeit oberhalb des Stauwehrs beim Werdhölzli auf.

Die Männchen lassen sich von der Reiherente - mit denen sie oft vergesellschaftet sind - an der silbrig-grauen Flanke mit dem weissen Hosenträger sowie an der Schnabelzeichnung erkennen. Auch fehlt der für die Reiherente charakteristische Schopf, hingegen ist der Scheitel auffallend hoch, was den Kopf dreieckig erscheinen lassen kann.

Rotfuchs im Schnee (11.1.26)

Unser Gartenfuchs - sein Lieblingsplatz ist auf dem Kompost - im Schnee.

Und wenn es gerade so schön Schnee hat - hier der nächtliche Schneefall von unserem Balkon aus.

Kurzschnabelgans (22.12.25)

Sie lockte viele BeobachterInnen und FotografInnen an, ist sie doch in der Schweiz selten anzutreffen. Brüten tut sie auf Island, Grönland und Spitzbergen und überwintert in Nordwesteuropa.

Sie ist nah mit der Saatgans verwandt.

Der Zürcher Vogel hielt sich in der Nähe der Glattparkweiher auf, wohin er auch flüchtete, als er von einem Graureiher verjagt wurde.